LUGAS überwacht in Echtzeit, wie viel Sie bei deutschen Casinos einzahlen. Wir erklären das System, das 1.000-€-Limit und das Parallelspielverbot mit konkreten Beispielen.
LUGAS steht für „Länderübergreifendes Glücksspielaufsichtssystem“. Es ist die zentrale Datenbank, mit der die GGL das Spielverhalten bei allen deutschen Lizenz-Casinos in Echtzeit überwacht. Drei Funktionen sind für Spieler entscheidend.
LUGAS summiert Ihre Einzahlungen über alle deutschen Anbieter. Beispiel: 600 € bei Casino A und 400 € bei Casino B ergeben das Monatslimit von 1.000 € – danach sind Einzahlungen bei jedem deutschen Casino gesperrt. Ein höheres Limit gibt es nur nach Bonitätsprüfung.
Sie dürfen zu einem Zeitpunkt nur bei einem deutschen Lizenz-Anbieter aktiv spielen. Loggen Sie sich bei einem zweiten ein, wird der erste gesperrt.
LUGAS erzwingt außerdem die Panik-Funktion (sofortige 24-Stunden-Sperre) und Auszeiten.
LUGAS gilt nur für Anbieter mit deutscher GGL-Lizenz. Casinos ohne deutsche Lizenz sind technisch nicht angebunden – deshalb gibt es dort kein 1.000-€-Limit und kein Parallelspielverbot. Der automatische Schutz fehlt damit aber ebenfalls. Anbieter im Überblick: Casinos ohne LUGAS.
Ohne automatisches Limit sollten Sie sich ein festes Monatsbudget und eine Verlustgrenze setzen. Bei Kontrollverlust hilft die BZgA-Hotline 0800 - 1372700.
Autor: Markus Bergmann, Glücksspiel-Redakteur · Fachlich geprüft von Dr. Katrin Vogel · Zuletzt aktualisiert am 4. September 2026. Boni und Bedingungen werden laufend aktualisiert; verbindlich sind die AGB des Anbieters.